Update der „berufspolitischen“ Aktivitäten zum Jahresbeginn

Kurz vor dem Radiologienetz-Tag im November fand eine Videokonferenz zwischen dem Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Radiologie (DRG), vertreten durch die Professoren Nicolaou (Präsident), Antoch, Barkhausen sowie Dr. Lohwasser und dem Radiologienetz, vertreten durch den Fachbeirat Dr. Klaus Mott und Curagita-Vorstand Dr. Johannes Schmidt-Tophoff statt. Anlass war ein Schreiben, in dem wir die DRG über unsere jüngsten berufspolitischen Aktivitäten informierten (siehe dazu auch den Beitrag „Starke Stimme für die Zukunft der radiologischen Niederlassung“).

Die DRG nahm die Argumentation von Radiologienetz gegenüber dem Deutschen Statistischen Bundesamt (Destatis), unsere Gespräche mit zehn gesundheitspolitisch aktiven Mitgliedern des Bundestags (siehe dazu auch das im Fachbeirat konsentierte Positionspapier), unser Zukunftsszenario „Radiologie 2030“ (Details lesen Sie hier) und das von uns erwirkte Meilenstein-Urteil zur Stärkung der Verordnungsfreiheit bei Kontrastmittelausschreibungen (lesen Sie hier) sehr positiv auf. Die DRG arbeitet nach eigenem Bekunden an ähnlichen Themen und begrüßt die Abstimmung untereinander, die Voraussetzung für erfolgreiche Berufspolitik ist, und warb für weiteren Austausch und Mitarbeit.

Die DRG bittet die Niedergelassenen, nachdem es gelang, das Herz-CT im Gebührenkatalog zu positionieren, um Mithilfe bei der Abdeckung der Versorgung und fragte im Gespräch, wie viele kardiofähige Geräte und Radiologen im Netz es gibt. Hierzu haben wir Anfang Dezember eine Kurzumfrage im Radiologienetz gestartet, an der 33 Praxen teilnahmen. Von diesen sind aktuell 40 Prozent gerätetechnisch noch nicht ausreichend für die Durchführung einer Herz-CT gerüstet. Das Q2-Zertifikat haben aktuell nur 9 von 33 Befragungsteilnehmern. Einige der Umfrageteilnehmer rüsten allerdings gerade schon seitens der Geräte und der Qualifikation nach. Nachmeldungen, falls die Umfrage im Jahresendspurt an Ihnen vorbeiging, nimmt das netzmanagementcuragita.com gerne noch an! Resümee des ersten Gesprächs dieser Art zwischen den Verantwortlichen der DRG und im Radiologienetz: Gute Stimmung und hohes Interesse auch von Seiten der DRG an Austausch auch im Neuen Jahr.

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