Netzprojekt Recruiting ausländischer Fachkräfte (Rafa) geht in die aktive Phase

MTRA-Rekrutierung aus Spanien, Russland und der Ukraine – Workshop verpasst? Hier nachhören!

Neue MTRA zu rekrutieren, ist seit einiger Zeit ein schwieriges Unterfangen. Der Arbeitsmarkt ist ziemlich leergefegt, der Wettbewerb um Fachkräfte groß. Um den Mangel an Personal auszugleichen, werden mittlerweile Fachkräfte auch im Ausland gesucht. Anlass genug für eine Recruiting-Initiative innerhalb des Radiologienetzes. Die Vorbereitungen für das Projekt laufen seit Monaten bereits im Hintergrund, das vorhandene Recruiterangebot wurde sorgfältig gescreent und mit Luisa Schmidt-Tophoff eine externe Interims-Managerin für dieses Entwicklungsprojekt gewonnen.

Auf Basis der eher durchwachsenen Erfahrungen von Praxen mit ausländischen Kräften hat sie gemeinsam mit dem Netzmanagement und der Curagita-Personalleitung Erfolgsfaktoren für ein mögliches Projekt Recruiting ausländischer Fachkräfte (RAFA) für Praxen im Radiologienetz. definiert:


  • das Management der am Prozess beteiligten externen Recruiter,
  • die Koordination von Anerkennungsprozessen,
  • die Praxisanleitung und Berichterstattung sowie
  • die Kandidatenbindung (z.B. durch Austausch und Vernetzung).

 

Erfahrungen in der Vergangenheit hatten gezeigt, dass es eine erfolgskritische Herausforderung ist, die angestellten Fachkräfte aus dem Ausland in das eigene Praxisteam zu integrieren und langfristig zu halten. Im Praxisbetrieb treffen Kollegen mit unterschiedlicher Ausbildung aufeinander. Nicht zu vergessen der kulturelle Background, der sich in Ansichten und Erwartungshaltungen im sozialen Miteinander im Praxisteam offenbart. Weiterhin bestehen trotz Globalisierung der Arbeitsmärkte im Pflege- und Gesundheitsbereich für den Zugang in den deutschen Arbeitsmarkt weiterhin hohe bürokratische Hürden beispielsweise bei der Anerkennung von Qualifikationen und fachlicher Kompetenzen.

In einem zentral organisierten Recruitingprojekt werden diese potentiellen Stolpersteine antizipiert. Anspruch ist die weitestgehende Entlastung der beteiligten Praxen und eine schnelle und nachhaltige Integration der neuen MTRA aus dem Ausland in die Teams.

Am 6. Juli stellte Luisa Schmidt-Tophoff interessierten Radiologen und Radiologinnen sowie Praxismanagern und Praxismanagerinnen in einem Webinar die Projektdetails von Rafa vor.

In einer Stunde führte sie die 20 digital zugeschalteten Interessenten durch eine in vielen Details bereits schlüssige Planung der Anwerbung – von der Rekrutierung über das Thema Anerkennung bei den Behörden bis zur Bindung der angeworbenen MTRA. Als Schwerpunktländer kamen Spanien, die Ukraine und Russland zur Sprache. Aus diesen Ländern hätten die drei ausgewählten Recruiting-Agenturen bereits zehn geeignete Kandidat*innen gefunden, welche aktuell Sprachkurse belegen und sich auf den Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt vorbereiten. Die Wortmeldungen aus dem anwesenden Publikum ließen erkennen, dass es durchaus schon verschiedene Erfahrungen in Praxen gibt, die Kraft, Zeit und viel Geduld kosten. Die Tatsache, dass es mit Luisa Schmidt-Tophoff eine zentrale Koordinatorin innerhalb des Radiologienetzes gäbe, die sich ausschließlich um die Anwerbung und Betreuung der Fachkräfte aus dem Ausland für die Netzpraxen kümmert, stieß auf Interesse in Anbetracht der eigenen begrenzten Praxis-Kapazitäten.

Jede Praxis hat eine andere Ausgangslage. Um zu eruieren, ob Rafa ein Lösungsansatz sein könnte, können sich ab sofort Interessenten direkt an Frau Schmidt-Tophoff wenden.

Kontakt Luisa Schmidt-Tophoff

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