Save the Date: Radiologienetz-Tag 2026 – Radiologie der nächsten Generation

20./21. November 2026 | Heidelberg

2026 stellt die ambulante Radiologie vor wichtige Weichenstellungen. Die neue GOÄ spätestens 2028, anstehende Gesundheitsreformen in Kürze, wirtschaftlicher Druck durch explodierende Kosten und eine rasante Entwicklung bei Digitalisierung und KI verändern die Rahmenbedingungen für Praxen. Umso wichtiger sind der Austausch im Netzwerk, die gemeinsame Nutzung von Erfahrungen und Wissen und eine starke Stimme der Fachgruppe.

Dafür steht der Radiologienetz-Tag am 20. und 21. November 2026 in Heidelberg. Unter dem Motto „Radiologie der nächsten Generation – Praxis, Prozesse, Perspektiven“ kommen die Mitglieder im Radiologienetz zusammen, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen und sich über Lösungen für die niedergelassene Radiologie auszutauschen.

Zeit also für einen Blick auf die Themen und Formate, die Sie in Heidelberg erwarten. Noch mehr als im letzten Jahr stellen wir kurze Impulse und Podiumsdiskussionen in den Mittelpunkt. Und natürlich: Anmeldungen sind ab sofort erwünscht! Am Freitag tagen die Arbeitsgruppen Fachbeirat und KI-Beirat, am Samstag startet das eigentliche Kongressprogramm mit folgenden Panels:

Gesundheitssystem der Zukunft: Neue Wege für die ambulante Radiologie

Wie können neue Versorgungsmodelle aussehen – und wo ergeben sich daraus Chancen für die Radiologie? Das Innovations-Panel am Samstagmorgen spannt den Bogen von neuen medizinischen Konzepten bis zu innovativen Versorgungs- und Vertragsmodellen. Moderiert wird die Runde durch Medmile-Geschäftsführer Florian Forsting:

Dr. Elmar Bergmann stellt unter dem Titel „Radiologie und Longevity: Wie hoch ist Ihr MediCap?“ ein Präventionstool vor, das sich auch Radiologien zunutze machen können. Weitere Impulse zu innovativen und integrativen Ansätzen kommen unter anderem von Dr. Bettina Wolfgarten, Prof. Dr. Thomas Henzler, Prof. Martin Klein und Luisa Schmidt-Tophoff. Carolien Wittrock von Mediqx health Management widmet sich der Zukunft von Selektivverträgen und möglichen Alternativen.

Berufspolitik: Wie verschafft sich die Radiologie Gehör?

Direkt anschließend wird es berufspolitisch. Welche Rolle wird die ambulante Radiologie in einem sich verändernden Gesundheitssystem spielen – und wie lassen sich ihre Interessen wirkungsvoll vertreten?

Prof. Dr. Saif Afat vom Universitätsklinikum Tübingen und seit kurzem „Strategic Partnership Officer“ der DRG spricht über die Bedeutung strategischer Partnerschaften in der Radiologie. RG20 Geschäftsführer Dr. Tom Bahr beantwortet die Frage, ob sich ambulante radiologische Netze stärker zusammenschließen müssen, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Dr. Martin Albrecht stellt das IGES-Gutachten zur Darstellung der radiologischen Kostenstruktur im Rahmen von Ertragsstatistiken der DeStatis vor. Diskutieren Sie in der anschließenden von Dr. Johannes Schmidt-Tophoff moderierten Podiumsdiskussion gerne mit.

Radiologienetz goes AI: Vom Diskurs in die Praxis

Der intensive KI-Diskurs aus dem vergangenen Jahr wird 2026 fortgesetzt – erneut mit einem starken Blick auf konkrete Fragestellungen des Praxisalltags.

Prof. Dr. Michael Forsting nimmt aktuelle Entwicklungen rund um Large Language Models als mögliche „Radiologie-Copiloten“ in den Blick. Steffen Rupp von MINT Medical zeigt, wie KI zu standardisierten Reports beispielsweise bei Lunge, Prostata oder Knochenmetastasen beitragen kann. Carla Gerlach von VARA berichtet über Qualitäts- und Effizienzpotenziale im Mammoscreening, während Prof. Dr. Florian Streitparth aufzeigt, wie sich eine große radiologische Organisation angesichts des wachsenden Angebots KI-gestützter Lösungen orientiert.

Spannend wird die Frage, wie sich der Nutzen von KI in der radiologischen Praxis überhaupt messen lässt. Daniel Reiberg hat uns Antworten versprochen.

Mitglieder des KI-Beirats des Radiologienetzes diskutieren unter Moderation von Prof. Dr. Michael Forsting, wann, wo und wie sich der Einsatz von KI in ihren Praxen tatsächlich lohnt.

Radiologische Praxis im Sturm – Neue Navigationshilfen im Radiologienetz

Erinnern Sie sich noch an den Dienstleistungsslam vor ein paar Jahren? Ähnlich unterhaltsam und zugleich interaktiv präsentieren die Curagita-Dienstleister neue Features und Angebote und lassen sich durch Sie bewerten! Die Bewertungskritierien sind dabei eng am Nutzen für den Praxisalltag orientiert.

HR-Panel: Hightech braucht Haltung – Menschen als Erfolgsfaktor der Radiologiepraxis

Technologie ist nur ein Teil von Innovation und Veränderung. Das HR-Panel „Hightech braucht Haltung“ richtet den Blick auf die Menschen in der Praxis. Ein Blick über den Tellerrand in eine andere Branche kann Ideen liefern: Hotelier Tim Wetzel setzt einen Impuls zur Frage, wie Motivation trotz Fachkräftemangel, Schichtdienst und steigender Erwartungen gelingen kann. Die anschließende Podiumsdiskussion, von Netzmanagerin Eva Jugel moderiert, bestreiten u.a. die Netz-Radiologen Dr. Holger Haubenreisser, Dr. Felix Kallfaß und Dr. Klaus Mott.

Eigenes Programm für Praxismanagement und MTR

Auch in diesem Jahr gibt es für Praxismanager:innen und leitende MTR ein eigenes Parallelprogramm. Dr. David Werner vermittelt am Vormittag unter dem Titel „KI Kompakt für radiologische Teams“ praxisnahes Wissen zu KI-Anwendungen und ihren Einsatzmöglichkeiten im Arbeitsalltag. Brigita Alilovic nimmt dabei die Anforderungen rund um KI und Datenschutz in den Blick.

Am Nachmittag steht beim Praxismanagement-Austausch unter Moderation von Kathrin Spieler der Praxisworkflow im Wandel im Mittelpunkt – mit Raum für Erfahrungen, neue Lösungen und den Austausch unter Kolleg:innen. Bereits am Vortag wird in dieser Runde eine Fallstudie zum „Szenario Stromausfall“ bearbeitet. Mit dabei mit aktueller Best Practice Sebastian Dieterle aus der Diagnostiq Stuttgart/Reutlingen.

Und natürlich: Zeit fürs Netzwerken

Der Radiologienetz-Tag lebt nicht nur von Vorträgen und Panels. Der kollegiale Feierabend im Medocs gibt einen geselligen Auftakt mit Zeit für Gespräche jenseits der Agenda.

Und auch am Samstag endet der Tag nicht mit dem letzten Panel: Beim gemeinsamen Pickleball-Turnier im NullNullZwei Urban Pickleball Club geht der Austausch sportlich weiter. Und diejenigen, die lieber zusehen und anfeuern, können dies mit einem Happyhour-Drink vor Ort gerne tun.

Wir würden uns freuen, Sie im November persönlich begrüßen zu dürfen.

Also: Termin vormerken, anmelden über pro.radiologie.de und in Heidelberg dabei sein!

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