Rahmenvertrag mit Siemens für Radiologienetz-Praxen um weitere fünf Jahre verlängert

Seit 2014 beschafft das Curagita-Geräteteam im Auftrag vieler Radiologienetz-Praxen Diagnostik-Geräte. Der Rahmenvertrag zwischen Curagita und Siemens wurde nun zum 1. Januar 2024 erfolgreich um fünf Jahre verlängert.

Mitgliedspraxen können somit nicht nur neue Geräte zu besonderen Netzkonditionen beschaffen, sondern auch für Bestands- und Neugeräte einen CuraFuture-Vollservicevertrag mit Sonderkonditionen für Netzmitglieder abschließen. Bei Bestandsgeräten ist natürlich die Voraussetzung, dass der bisherige Servicevertrag ausläuft und eine Nachverhandlung durch Curagita für die Praxis möglich wird. Einige der Netzpraxen haben noch den Servicevertrag CuraTop, der bei Neuabschlüssen seit einigen Jahren vom CuraFuture Servicevertrag abgelöst wurde. Auf der Grundlage dieser Serviceverträge erhalten die beteiligten Netzpraxen für ihre Großgeräte den original Siemens-Service zu rabattierten Preisen. So umgehen die Mitglieder-Vertragspartner beispielsweise die erneute 7,8-prozentige Preissteigerung der Siemens-Serviceverträge ab dem 1. Januar 2024! Wir haben es durchgerechnet: Durch die im CuraTop/Future gedeckelten Preissteigerungssätze kommen Einsparung für das Jahr 2024 für alle 126 CuraFuture und CuraTop Serviceverträge von insgesamt 502.600 € zusammen. Bereits Anfang des vergangenen Jahres konnten die Mitgliedsradiologen die auch damals erheblichen Preissteigerungen durch ihre Netzkonditionen abfedern und sparten im Jahr 2023 insgesamt 481.500 €. Für einzelne Großgeräte kommt es dabei in Summe zu erheblichen Ersparnissen, die sich bei solch hohen Preiserhöhungen Jahr für Jahr erhöhen – eine erfreuliche Nachricht in Zeiten von Kostensteigerungen, wohin man sonst so blickt.

Bis zu 30% Einsparungen können Praxen weiterhin im Gerätebereich realisieren durch Geräte-Updates, die die MRT-Scanzeiten verkürzen und damit die Stromkosten und die benötigte MTR-Zeit pro Scan reduzieren. In Zeiten von Strompreis-Explosion und Fachkräftemangel ebenfalls eine spannende Option, die durch den Bezug über Curagita zu Gruppenkonditionen günstiger liegt als bei Einzelbestellung durch eine Praxis selbst.

„Die DeRaG hat uns den Weg geebnet“, sagt Curagita-Vorstand Frank Vogel über seine Zusammenarbeit mit den Herstellern, allen voran Siemens Healthineers. „Trotzdem war 2022, das erste Jahr ohne DeRaG, unser zweitbestes Umsatzjahr im Gerätebereich. Das umsatzstärkste Jahr mit Radiologienetzpraxen konnte das Geräteteam im Jahr 2023 verzeichnen. Wir sind also auch als Radiologienetz stark genug, um als Key Account bei Siemens in Erlangen und anderen Herstellern günstige Konditionen zu verhandeln.“ Seit 2014 wurden 86 Großgeräte vom Curagita-Geräteteam beschafft, 62 davon für Mitgliedspraxen im Radiologienetz. „Das sind zu 2/3 MRT- und zu 1/3 CT-Geräte und es entspricht einem Volumen von 61,9 Mio Euro.“

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