Rückblick: Workshops zum Radiologentag

Wir haben für Sie einen kleinen Rückblick auf die Workshops zum 9. Radiologentag in Heidelberg zusammengestellt.

Workshop: „Was ist eine radiologische Praxiswert? – Käufer- und Verkäuferperspektiven“

Die Referenten: Dr. Kurt Stegemann, Curagita

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff, Curagita

Die Inhalte:

• Neue Trends und Käufer verändern den Markt

• Methoden der Wertberechnung

• Wie kommt man vom Wert zum Preis?

• Wert- und Preisermittlung anhand eines Fallbeispiels

• 10 Tipps, um den (Exit-)/Praxis-Wert zu steigern

Das sagen die Referenten:

„Aktuell erleben wir eine kopernikanische Wende hinsichtlich Verkäuferperspektiven, Bewertungskriterien und Praxis-Preise. Im Workshop wurde gezeigt, wie der Wert der eigenen Praxis realistisch eingeschätzt und bestenfalls gesteigert werden kann.“

 

 

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Workshop: „Zystische Pankreastumoren – was wir von der Familie und Obst & Gemüse lernen können“

Der Referent:

Prof. Dr. Lars Grenacher, Diagnostik München

Die Inhalte:

• Pseudozysten

• Muzinös zystische Neoplasie (MCN)

• Serös zystische Neoplasie (SCN)

• Solidpseudopapillärer Tumor (SPN)

• Intraduktale papilläre muzinöse Neoplasie (IPMN)

Das sagt der Referent:

„Zystische Tumoren des Pankreas sollten von jedem Radiologen sicher erkannt und aufgrund der unterschiedlichen Malignisierungsrate auch korrekt der jeweiligen Entität zugeordnet werden. Der Workshop hat einen Überblick über die gängigsten zystischen Tumoren des Pankreas und deren Risiken und Therapiealgorithmen gegeben.“

 

 

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Workshop „Spielregeln der Kommunikation im Team“

Der Referent:

Markus Schmidt-Tophoff, Institut für Managementberatung Heidelberg

Die Inhalte:

• Wie Kommunikation in der Zusammenarbeit (psychologisch) funktioniert

• Unterschiedliche Persönlichkeiten in der Kommunikation

• Kommunikationsstile in der Teamdynamik („Spielregeln")

• Als Führungskraft konstruktiv auf die „Spielregeln" einwirken

Das sagt der Referent:

„Kommunikation ist mehr als Worte. Im Workshop wurde informativ und anschaulich erläutert, wie sich persönliche Unterschiede in Kommunikation und Verhalten auswirken und welche Regeln helfen, um effizienter zum Ziel zu kommen.“

 

 

 

 

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Workshop „Niederlassung in der Radiologie“

Der Referent:

Carsten Krüger, Curagita

Die Inhalte:

• Rechtliche und vertragliche Gestaltung des Einstieges in das ambulante System

• Ablauf des Nachbesetzungsverfahrens

• Leistungserbringung und Vergütung in der Radiologie: Privat vs. Kasse

• Honorarverteilung und morbiditätsorientierte Gesamtvergütung

• Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM)

Das sagt der Referent:

„Wie gelingt der Einstieg in das ambulante System? Wie erfolgt eine Nachbesetzung? Was ist zu beachten? Im Rahmen des Workshops wurden hilfreiche Informationen, insbesondere für Niederlassungsinteressierte und -neulinge bereit gestellt. Weiterhin wurde im Themenkomplex "Wie kommt das Geld zum Arzt" auf die unterschiedlichen Vergütungssysteme für radiologische Untersuchungen eingegangen.“

 

 

 

 

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Workshop „Kardiale Bildgebung: Wann CT und wann MRT?“

Der Referent: 

Prof. Dr. Thomas Henzler, Diagnostik München

Die Inhalte:

• Sinnvoller Ablauf und Geräteeinsatz zur Abklärung der koronaren Herzkrankheit in der ambulanten Radiologie

• CT und MRT bei symptomatischen Patienten

• Risikoklassifikation von asymptomatischen Patienten mit Hilfe der Herz-CT

• Neue Einsatzgebiete der kardialen Bildgebung (Herzklappen, Vorhofverschlusssysteme)

• Strukturierte Befundung in der kardialen Bildgebung

Das sagt der Referent:

„Die Möglichkeiten der kardialen Bildgebung werden in der ambulanten Radiologie aktuell noch nicht ausgeschöpft. Die Teilnehmer des Workshops konnten lernen, die kardiale CT und MRT sinnvoll in ihren Alltag zu integrieren, um ihr Leistungsspektrum zu erweitern.“

 

 

 

 

 

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Workshop „Das Mitarbeitergespräch als Führungsinstrument in der Praxis“

Der Referent:

Markus Schmidt-Tophoff, Institut für Managementberatung Heidelberg

Die Inhalte:

• Notwendigkeit von Mitarbeitergesprächen, Mitarbeitergespräche vs. Gespräche mit Mitarbeitern

• Mitarbeitergespräch als Führungsinstrument speziell in der Radiologie-Praxis

• Rollen und Aufgaben von Arzt und nicht-ärztlichen Führungskräften mit Blick auf die Vorbereitung und Durchführung des Mitarbeitergesprächs

• Inhalte und Dokumentation des Mitarbeitergesprächs

• Ablauf und Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch

Das sagt der Referent:

„Die Einführung von Mitarbeitergesprächssystemen sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Workshop erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Erfahrungen unterschiedlicher Praxen und Organisationen.“

 

 

 

 

 

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Workshop „Smart Radiology – Strukturierte Befundung und IT-Umsetzung“

Die Referenten:

Prof. Dr. Wieland Sommer, Klinikum München Großhadern

Prof. Dr. Lars Grenacher, Diagnostik München

Die Inhalte:

• Strukturierte Befundung und ihre Vorteile

• Effiziente Erstellung von strukturierten Befunden

• Vorstellung der Software Smart Radiology

• Integration der Software in RIS/PACS-Systeme

• Integration der Spracherkennung

Das sagen die Referenten:

„Während seit Jahren über strukturierte Befundung gesprochen wird, gibt es für den radiologischen Alltag bisher wenig Lösungen. In diesem Workshop wurde gezeigt, wie hocheffizient radiologische Befunde auf einem hohen Qualitätslevel erstellt werden können.“

 

 

 

 

 

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Workshop „Praxismanagement: Best Practice Austausch“

Die Referenten:

Axel Grundmann, Conradia

Moderation: Eva Jugel, Curagita

Die Inhalte:

• Vorstellung von in den DeRaG-MVZ gelebten Best Practices und Diskussion an "Thementischen"

• Die Themen: Online-Terminvereinbarung, Qualifikationsplanung, Zeiterfassung, Digitale Patientenzufriedenheit, Zuweiser-Event mit dem Geschäftsführer des Jameda-Arztbewertungsportals

Das sagen die Referenten:

„Der Austausch zu Praxismanagement-Themen lieferte Anregungen und Ideen für den eigenen Praxisalltag und hilft, ein persönliches Netzwerk über Praxisgrenzen hinweg zu knüpfen, auf das man im Bedarfsfall auch mal zurückgreifen kann.“

 

 

 

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Workshop „Balanced Scorecard in der Radiologie von Krankenhaus und Niederlassung“

Die Referenten:

Felix Güttler, IDIR Universitätsklinikum Jena

Sebastian Dieterle, Diagnostik München

Die Inhalte:

• Erfahrungsbericht: Einsatz einer Balanced Scorecard

• Reporting-Prozess mittels Balanced Scorecard

• Fokus auf Niederlassung und Krankenhaus

• Kennzahlen-Beispiele im Hinblick auf deren Informationsgehalt

• Perspektiven der Balanced Scorecard (inkl. Kennzahlen) und die teilautomatisierte Erstellungssystematik

• Plenum: Für und Wider der Balanced Scorecard im Radiologie-Unternehmen

Das sagen die Referenten:

„Die Balanced Scorecard bietet Potential, den Geschäftsleitungsprozess in Bezug auf Zeit und Effizienz zu optimieren. Die Workshop-Teilnehmer haben Anhaltspunkte zu den Möglichkeiten einer teilautomatisierten Radiologie-BSC erhalten und können diese ggf. in ihren Radiologie-Unternehmen verarbeiten.“

 

 

 

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Workshop „Prävention mittels Bildgebung – Vorträge und Diskussion“

Die Referenten:

Prof. Dr. Christoph Bamberger, MPCH/Conradia

Olga Morgunova, Diagnostik München und Ingrid Koytka, European Prevention Center

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff, Curagita

Die Inhalte:

• Beitrag der Radiologie in der medizinischen Prävention

• Anforderungen von internationalen Patienten und Firmenkunden

• Interessantes Geschäftsmodell für die Radiologiepraxis?

Das sagen die Referenten:

„In spätestens 20 Jahren werden sich die Menschen fragen, wie man es zulassen konnte, auf Krankheiten zu warten und sie erst dann zu diagnostizieren und zu behandeln, wenn eine echte Heilung längst nicht mehr möglich war. Im Workshop wurde gezeigt, wie die Prävention in Deutschland auf die nächsthöhere Stufe gehoben wird.“

 

 

 

Der kommende 10. Radiologentag findet am 17. November 2018 statt.

Weitere Informationen unter www.radiologentag.de

 

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff

jstcuragita.com

Dr. Michael Kreft

mikcuragita.com

Organisation Radiologentag:

Eva Jugel

ejucuragita.com