RadiologenFonds: Gemeinsam in unsere Branche investieren

Nachdem 150 Radiologen ihre mit Curagita aufgebaute Deutsche Radiologenetz AG (DeRaG) verkauft oder in Aktien der Med360°AG getauscht haben, stellt sich nun die Frage: Gibt es weitere, Rendite versprechende Investments in der Branche?

Regelmäßig wird Curagita von kleineren Firmen kontaktiert, die Kapital und Partner suchen, um Produkte, Services oder Software zu entwickeln, diese mit Daten zu befüllen oder aber nach erfolgten Tests und beschafften Referenzen in den Markt zu bringen. Curagita verfügt zudem seit der Beteiligung an der L-Bank und Siemens über Erfahrung mit Private Equity. Warum sollte man nicht zugleich in diese Firmen investieren, da es aufgrund niedriger Zinsen geringe Alternativrenditen und wenig interessante Investments auf dem Kapitalanlagemarkt „Gesundheitswesen“ gibt?

Unser Vorschlag ist die Gründung einer RadiologenFonds GmbH & Co KG, deren Kompatibilität mit aktuellen Steuer- und BaFin-Gesetzen wir gerade prüfen lassen. Wenn der Ankerinvestor Curagita 2 Mio € als vollhaftender GmbH-Komplementär einbringt und von aus Prospekthaftungsgründen unter 150 (Mitglieds-) Radiologen je 50.000 € lediglich mit ihrer Einlage haftende Kommanditeinlage einfließen, verfügten wir gemeinsam über ein Volumen von etwa 9,5 Mio. €, das mit Fremdkapital gehebelt werden kann. Später könnten wir weitere Fonds einbinden oder institutionelle Anleger anwerben. Zweck des RadiologenFonds wären gemeinsame (Minderheits-) Beteiligungen an wachstums- bzw. renditestarken Firmen mit Radiologiebezug und Synergie zu den Radiologen des Radiologienetz Deutschland

Bei Start-Ups könnten die Kommanditisten die Anfangsverluste steuerlich geltend machen. Investmentmanager wäre Curagita, die – überwacht von einem Radiologenbeirat - den Deal Flow, die Beteiligungsakquisition und das Beteiligungscontrolling managt. Zusammen würden wir die Investitionskriterien für den Ein- und Ausstieg entwickeln und Zielfirmen prüfen. Die Radiologenkommanditisten sind Anleger und bringen sich als Anwender, Mitentwickler, Referenzkunden und Marktentwicklungshelfer ein.

Unsere aktuellen und zu diskutierenden Ideen:

  1. Künstliche Intelligenz (KI) mit Radiologiebezug
  2. Third-Party-Service von Großgeräten
  3. Teleradiologie-Provider
  4. Tele-MTRA (remote scan)
  5. Vermittlung und Betreuung von (ausländischen) Radiologen/MTRA
  6. Konzept eines energie- und einstellungsoptimierten Niedrigfeld-MRT im Passivenergiehaus
  7. Interim-Trailer und Container mit PET, MRT, CT für internationale Märkte
  8. JV mit lokaler Staatsbank für ein Radiologiepraxis-buy&build in Ägypten, arabischen Ländern
  9. (berufsrechtlich korrektes) MRT-Betreibermodell für Teilradiologen in der Kardiologie, Orthopädie und Urologie (PET-CT) inkl. Open-MRT, Niedrigfeld-MRT
  10. Konzept für eine an Radiologiepraxen angedockte High-Med-Dentalradiologie
  11. Präventions- und Check-Up-Anbieter mit Ganzkörper-MRT
  12. Shared Services-Center für Radiologiepraxen
  13. Neue KM- oder Radionuklid-/Te-Generator/FDG-Zulassungen

Darüber hinaus könnte sich der RadiologenFonds an notleidenden oder auch stark wachsenden (Mitglieds-) Praxen mit einer Übergangs- oder bei Einstiegsfinanzierungen junger Radiologen beteiligen.

Was meinen Sie? Wer würde sich mit welcher Einlage beteiligen? Das erste spontane Feedback auf der Juni-Vollversammlungsrunde signalisierte durchaus starkes Interesse auf der Seite von Mitgliedsradiologen (78% der Abstimmungsteilnehmer). Das ermutigt uns. Wir werden das Konzept vorantreiben und zeitnah im Radiologienetz zur Diskussion stellen.


Ihre Ansprechpartner:

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff (jstcuragita.com)
Dr. Kurt Stegemann (khscuragita.com)