CurAcademy Workshops – endlich wieder live vor Ort!

Welches Thema kann sehr trocken sein und gehört dennoch zu den fundamentalen Voraussetzungen für die Arbeit in der Praxis? Ganz genau, das Thema Hygiene. Nur gut, dass die mehrtägige Fortbildung zum/zur Hygienebeauftragten mit Austausch über die eigenen Praxisgrenzen hinweg genug Abwechslung und Aha-Momente für die angehenden Hygienebeauftragten bot. Am 22. April fand außerdem in Heidelberg eine hochkarätige Prostata-Fortbildung statt.

 

Neun Teilnehmende aus fünf Mitgliedspraxen trafen sich am 9. und 10. März in Heidelberg im Haus der Radiologie, um die erste Etappe auf dem Weg zum/zur offiziellen Hygienebeauftragten zu nehmen. „Endlich können wieder Weiterbildungen gemeinsam vor Ort stattfinden!“, hörte man hier und da. Wichtig sei das Thema, aber eben doch recht trocken. Das wussten auch die Referenten Philipp Wucherpfennig und Cordula Grömminger von der PlusQuality GmbH und lockerten die ersten zwei von insgesamt 3,5 Unterrichtstagen mit Informationen rund um das Thema Hygiene mit praxisnahen Gruppenaufgaben auf. Was ist beispielsweise zu tun, wenn das Gesundheitsamt vor der Tür steht? Oder wie geht man bei Schädlingsbefall in Praxisräumen vorschriftsmäßig vor? Für alle Teilnehmenden war etwas Neues dabei und es wurde über einzelne Fragestellungen lebhaft diskutiert. Vermittelt wurden das geforderte Basiswissen sowie rechtliche Grundlagen.

 

 

Volles Haus beim Q1 Kurs Prostata-Diagnostik

Am 22. April trafen sich rund 30 Radiologinnen und Radiologen in Heidelberg zum Update Prostatadiagnostik. Unter anderem durch das jahrelange Verbundprojekt RaDiagnostiX bieten viele der Netzpraxen die Privat-/Selbstzahler-Leistung mpMRT der Prostata an. Seitdem es die Q-Zertifikate der AG Uro-Radiologie der DRG gibt, haben auch viele der Netzmitglieder an den entsprechenden Zertifizierungen teilgenommen. Fachlich ein Hochkaräter in der Thematik ist PD Dr. Matthias Röthke aus der Conradia Hamburg, der selbst im Vorstand der AG Uro-Radiologie das Thema der Zertifizierungen vorangebracht hat und einen hohen Erfahrungsschatz bei der Prostata-Untersuchung in die Waagschale werfen kann. Für das Urologie-Referat gelang es ihm, Prof. Dr. med. Jan P. Radtke, den Stellvertretenden Direktor und Leitenden Oberarzt der Universitätsklinik für Urologie der Universität Düsseldorf zu verpflichten. Den ganzen Samstag widmeten sich die Teilnehmer der Befundung nach PIRADS 2.1 und gingen am Nachmittag dann in den Hands-on-Workshop zur Fallbeurteilung über. Auf die Workstations, die die Fa. Siemens als Sponsor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat, war erstmals eine Befundungs-KI aufgespielt worden, die die Teilnehmenden auf diesem Wege testen konnten. Aufgrund des bisher eher unattraktiven Kosten-Nutzen-Verhältnisses haben sich Befundungs-KI-Anwendungen in der Niederlassung bisher noch nicht durchgesetzt. Trotzdem handelt es sich natürlich um ein Zukunftsthema und entsprechend interessiert zeigten sich die Teilnehmenden auch an der Kurzvorstellung des KI-Startups Dayiana durch Dr. Michael Perkuhn. Am 23. Mai wird er auf einem Webinar Interessierten die Möglichkeit, an einem Pilotprojekt zum Einsatz der Prostata-KI in der Praxis, vorstellen.

 

Die Angebote der CurAcademy finden sie online hier.