Curagita-IT: „Feuerwehr-Einsatz“ führt zu Kooperation

Praxis-IT ist am besten, wenn sie verlässlich im Hintergrund läuft. Kommt es hin und wieder zu Programmabstürzen und Netzwerkausfällen, ist der gesamte Praxisbetrieb lahm­gelegt. Die IT-Experten der Curagita haben sich auf die Workflows und Systeme in radio­logischen Praxen spezialisiert und im laufenden Conradia-Betrieb über viele Jahre umfangreichen Support geleistet. Jetzt stellen sie ihre Erfahrungen und ihr Know-how für Netzpraxen bereit. Die Radiologie im Roten Feld Lüneburg hat die Dienstleistungen getestet.

Anfangs handelte es sich um eine Anfrage für die Urlaubsvertretung des zuständigen (externen) IT-Experten der Radiologie im Roten Feld Lüneburg. Die Praxismanagerin ­Petra Geldner suchte einen Ansprechpartner für den Fall der Fälle. Bei Curagita betreuen Jean-Marc Lempp und seine Teamkollegen die Conradia-MVZ langjährig mit dem Aufbau der IT-Infrastruktur inklusive Wartung, Erweiterungen, Datensicherungsmanagement und Problembehebung. Der stabilen Performance und der professionellen Datensicherung galt dabei besondere Aufmerksamkeit.

Im März 2022 wurde das Team nun von der Lüneburger Mitgliedspraxis beauftragt. Nachdem man sich vor Ort unter Anwesenheit des zuständigen IT-Dienstleisters ein Bild über die vorhandenen Systeme gemacht hatte, folgte die vorbereitete Übergabe. Man verabschiedete sich. Das mit Open Source (frei verfügbarem Quellcode für Anwendungen) aufgesetzte Praxis-System lief stabil. Dann ein Totalabsturz der Systeme – gleich am Tag 2 der Betreuung. Lempp und Team fuhren noch am selben Abend von Heidelberg in den Norden und brachten in der Nacht die Systeme wieder zum Laufen. Der neue Tag konnte regulär im Praxisbetrieb beginnen. Nach diesem Ereignis blieb jedoch die Unsicherheit, ein erneuter Absturz der RIS- und PACS-Systeme könne jederzeit wieder vorkommen. Ein Systemcheck-Auftrag an die ITler aus Heidelberg sollte Sicherheit bringen, erstmal als Zweitmeinung dienen. Diagnose: Die Programme selbst waren in Ordnung. Probleme machte die IP-Adressvergabe. Und: Die frei verfügbaren Open Source-Systeme lieferten keine vollumfänglichen Backup-Lösungen mit, was bei Systemabsturz einem Genickbruch gefährlich nahe kommt. Nur Teilsysteme waren mit der angelegten Infrastruktur gesichert. Weitere Konfigurationsprobleme wurden sichtbar, welche als Ursache für diesen wie auch vorgängige Down-Zeiten der Systeme infrage kamen.

Hand in Hand: Praxis, ITler und Curagita-Team

Aus der Urlaubsvertretung wurde eine längerfristige Kooperation. Inzwischen arbeiten die Radiologie, der IT-Dienstleister vor Ort und das Curagita-Team Hand in Hand. Das gesamte Netzwerk wird auf Virtualisierungsplattformen von VMware umgestellt. Zu ­80 Prozent ist man durch. Der Rest ist noch in Bearbeitung. Backups werden regelmäßig gezogen und die drei vorhandenen Server der Praxis werden genutzt, um Datensicherung, Datensicherheit und Ausfallszenarien (ab)zusichern. Als Volldienstleister mit Spezialisierung auf die Anforderungen von Praxis-Systemen begleiten die Systemadministratoren des Curagita-Teams die Praxis nun dauerhaft. Zu den Leistungen zählen:
 

  • Telefonische Annahme und ­Behebung von Störungen
  • Projektplanung, z. B. Umstellung der Server-Virtualisierung, neue Backup-­Lösung, Rechtemanagement
  • Urlaubs- und Krankheitsvertretung ­ der lokalen IT
  • Hardware-Beschaffung (Drucker, Rechner, usw.)
  • Dokumentation der erbrachten Leistungen im Ticket-System
  • Koordination von Problemen ­zwischen IT-Lieferanten, z. B. ­zwischen Medavis und Visus
  • Ausstattung des ­Mammobils mit neuer stabil laufender ­Satelliten-Internet­verbindung


Jetzt ist auch die Vorbereitung einer Home-Office-Lösung für zehn Mitarbeiter in Vorbereitung. Damit geht ein Umzug auf Office 365 einher als Möglichkeit der Synchronisierung von Daten.

Den Gesamtprojektrahmen regelt ein individuell ausgearbeitetes Service Level Agreement, in welchem jegliche Szenarien abgebildet sind. Pamela Geldner, die Praxismanagerin in Lüneburg, fasst die Kooperation so zusammen:

„Prozessoptimierung und Praxisdigitalisie­rung hängen eng zusammen. In der Systemwelt der radiologischen Praxis sind Schnittstellen eine Herausforderung. Das IT-Team der Curagita hat uns und insbesondere auch unseren lokalen Praxis-ITler mit einer treffenden und umfassenden Analyse unserer digitalen Architektur unterstützt. In Folge wurden wir durch die Curagita-IT bei der Auswahl und Implementierung einer neuen Sicherheitslösung unterstützt. Der Einsatz und die spontane Vor-Ort-Hilfe waren grandios!“

Den digitalen Praxisalltag ­erfolgreich umsetzen

Eine gut definierte Server-, Netzwerk- und Client-Überwachung verhindert viele Probleme von vornherein. Ist ergänzend dazu ein gut eingestelltes proaktives Frühwarnsystem für zum Beispiel RIS- und PACS-Systeme und deren Clients aufgesetzt oder eine frühzeitige Meldung von fehlerhaften Backups und anderen Problemen installiert, kann der Praxisalltag reibungslos verlaufen. Die Curagita-IT übernimmt diese Leistungen teilweise oder als Volldienstleister – in Vertretung oder dauerhaft.

„Alle relevanten Praxis-IT-Themen werden von uns abgedeckt und sichern die Qualität durch einen reibungslosen IT-Alltag“, sagt Teamleiter Jean-Marc Lempp und in Richtung des lokalen Praxis-ITlers: „Alle Themen rund um die Praxis-IT entwickeln sich permanent weiter. Wir sind durch die Tätigkeit für viele Praxen immer auf dem aktuellen Stand und setzen dies in enger Zusammenarbeit mit den Praxis-Funktionsträgern – Managern und ITlern – um.“ Die Dienstleistungen des Curagita-Teams sind modular oder als Paket buchbar:

CURAWATCH:

Server, Netzwerk und Client-Über­wachung

CURASAFE:

Backup-Konzept & Sicherung von ­betriebsrelevanten Servern

CURAMATIK:

Updates und Infos über Themen der Telematik-Infrastruktur

CURASEC:

Sicherheitspaket für Firewall & Antivirus aus einer Hand


Ihr Ansprechpartner

Jean-Marc Lempp
jmlcuragita.com​​​​​​​

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