Radiologie.de – Patientenservice im Namen der Radiologienetz-Praxen

Die Seite www.radiologie.de ist mit 500.000 Besuchen im Jahr ein sichtbarer Anlaufpunkt für Menschen mit gesundheitlichen Fragen des Fachgebiets. Neben einer ganzen Armada vorbereiteter häufiger Fragen (FAQ) und deren Beantwortung, ausführlichen Informationen zu Untersuchungsabläufen und einem Radiologie-Wörterbuch können Nutzer auch ganz persönliche Fragen über ein Kontaktformular absenden. Ohne die besondere Bereitschaft einiger Radiologen, die eingehenden Fragen und Anliegen fachlich zu beantworten, könnte dieser Service nicht funktionieren. 

Am häufigsten werden Fragen zur Angemessenheit bestimmter Untersuchungsmethoden zur Problemabklärung gestellt, Fragen zur Strahlenbelastung radiologischer Untersuchungen und möglicher Gesundheitsschäden oder auch Fragen zur Verständlichkeit der Kommunikation mit Ärzten/Praxen. Die Fragen zur Strahlenbelastung überwiegen. Die mitschwingenden Ängste vor einer radiologischen Untersuchung sind in vielen Anfragen zu spüren und sollen in den Antworten der Expertinnen und Experten abgefedert werden. Dabei geht es fragetechnisch schon so manches Mal ins Detail. Beispiele:

„Meine Lebensgefährtin hat ständige Harnleiterentzündungen und soll dauernd ein Antibiotikum nehmen. Im Krankenhaus musste sie Mohn essen und den Urin kontrollieren. Es stellte sich dann heraus, dass in 3 Fällen jeweils 1 Mohnkörnchen im Urin war. Bisher konnte bei keiner Untersuchung eine Ursache gefunden werden. Besteht mit der PET Methode die Möglichkeit einer klärenden Diagnostik?“

„Hallo, ich habe eine Frage, denn ich verstehe diese ganzen Formulierungen im Befund nicht mehr. Erstens, ich habe ein leichtes Lungenemphysem. Im CT Bericht steht: 'keine höhergradigen emphysematösen Lungenparenchymveränderungen'. Heißt das jetzt, das ich laut dem Arzt kein Emphysem habe oder das die Ausprägung eben nicht höhergradig, sondern geringer ist? Das Emphysem wurde von mehreren Ärzten schon bestätigt. Und warum schreiben die Ärzte das dann nicht verständlich? Zweitens, im Bericht steht: 'kein signifikanter Perikarderguss'. Heißt das jetzt, dass ich keinen Perikarderguss habe oder dass zwar ein Perikarderguss vorliegt, dieser aber nicht so ausgeprägt ist, als dass man jetzt in Panik verfallen müsste?“

Positiv werden darüber hinaus die schnellen Reaktionszeiten wahrgenommen: „Meine Fragen wurden alle in kurzer Zeit beantwortet.“ „Zeitnahe und sehr kompetente Reaktion mit ausführlicher Beschreibung und Aufarbeitung.“ Ohne die Bereitschaft der ehrenamtlich tätigen Radiologinnen und Radiologen wäre dieser Service nicht möglich. Wir möchten uns daher an dieser Stelle einmal ausdrücklich und ganz herzlich bei den Radiologienetz-Mitgliedern bedanken, die mit fachlichem Rat im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten in der Rubrik „Fragen Sie einen Experten“ antworten, allen voran Dr. Stefan Schneider, Dr. Heidi Daniel, Dr. Christoph Hahn und Professor Dr. Lars Grenacher.

Insgesamt finden viele Besucher auf radiologie.de Antworten auf ihre Fragen und lassen die Redaktion dies auch wissen: „Ich bekomme eine Schilddrüsenszintigrafie und hatte ziemliche Angst davor! Die wirklich sehr gute Erklärung in Ihrem Text wirkt doch sehr entspannend. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich für Ihre große Mühe, dies so ausführlich präzise darzustellen. Danke einfach dafür.“ oder „Das GUTE ist etwas weniger Angst.“ Für manche ist die Anonymität der Plattform ein Vorteil, um sich zu trauen, Fragen zu stellen bzw. Antworten zu finden: „Gute Erklärung, warum man nüchtern zur Untersuchung kommen soll.“

Für 2023 steht ein redaktionelles Update von radiologie.de als Visitenkarte von Radiologienetz für Patienten und Zuweiser auf dem Plan.