Elektronische Gesundheitskarte: Flächendeckender Einsatz verzögert sich
Der im E-Health-Gesetz festgelegte Termin für den flächendeckenden Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) wird deutlich verfehlt. Die gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH hat erst kurz vor dem Jahreswechsel die Pilotphase für das Versichertenstammdatenmanagement begonnen. Ursprünglich sollte bereits ab dem 1. Juli 2016 das flächendeckende „Rollout“ zur Online-Überprüfung der Gültigkeit und der Aktualität der Daten der eGK beginnen.
In der Testregion Nordwest (Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) werden zunächst 23 niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten sowie ein Krankenhaus angeschlossen. In der zweiten Testregion (Bayern und Sachsen) soll demnächst ebenfalls die Pilotphase mit einer begrenzten Zahl von teilnehmenden Ärzten gestartet werden. Die Ergebnisse dieser ersten Phase der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen sind die Basis für die Ausstattung von insgesamt 500 Erprobungspraxen und für den nach der Erprobung folgenden künftigen bundesweiten Betrieb, teilt die gematik mit.
Alexander Beyer, Geschäftsführer der gematik, erklärt zu dem Start der Pilotphase: „Wir sind unserem Ziel einen großen Schritt nähergekommen.“
Disclaimer: Diese Meldung stammt vom Leo Schütze Verlag, Herausgeber des „Schütze-Briefs“. Curagita übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Informationen.
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