Check-Up-Prävention mittels Ganzkörper-MRT aus Sicht eines Präventanten

Nüchtern nahm ich frühmorgens den Flieger nach Hamburg-Eppendorf in die Conradia Medical Prevention, um mich einem sechsstündigen Premium-Check-Up zu unterziehen. Dies ist keine Geschäfts- oder Familienreise, sondern eine Reise in meinen Körper. Begleitet werde ich dabei von Prof. Christoph Bamberger, einem erfahrenen und vielfach ausgezeichneten Präventionsmediziner, eigentlich Endokrinologe bzw. Internist.

Endlich ging es auch mal um mich, der seine Gesundheit bisher zurückstellte, um zuerst die Bedürfnisse Anderer - Kunden, Mitarbeiter und Familie - zu befriedigen. Einige hatte ich bereits mit Gutscheinen ausgestattet und vorgeschickt, um zu beobachten, wie sie zurückkamen, nun war ich also selbst dran. Aber: Wecke ich nicht schlafende Hunde und setze mich unnötig belastender, falsch-positiver Befunde aus? Will ich die Wahrheit wirklich wissen? Will ich Andere in meinen vermeintlich gesunden Körper getreu der Arztdevise „gesund ist nur, wer nicht richtig untersucht wurde“ reingucken lassen und mir dann den geliebten abendlichen Wein- und Essensgenuss verderben lassen? Auch ohne Prävention weiß ich, dass er zu generös ausfällt.

Um 9 Uhr checke ich freundlich empfangen in meiner privaten Lounge ein und wechsele die Kleidung.

Sie beginnt mit einem Covid-Test, gefolgt von einer Urin- und Blutabnahme, bei der auch der Vitamin- und Hormonstatus erhoben wird. Prof. Bamberger beruhigt mich in seinem ärztlichen Begrüßungsgespräch und geht mit mir durch meinen zuvor eingesandten Fragebogen zu Gesundheit und zu Arbeits-, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Er untersucht mich körperlich, hört Herz und Lunge ab, tastet die Bauchorgane ab und misst meinen Blutdruck. Dann geht es weiter mit einer Körper(fett)kompositionsanalyse (Bodyimpedanz) und einer Knochendichtemessung mittels Ultraschall am Fersenbein. Es folgt ein Ruhe- und ein Belastungs-EKG, eine Lungenfunktionsmessung und eine Pulswellenanalyse zur Bestimmung der arteriellen Gefäßsteifigkeit.

Dann holt mich die renommierte Schallerin Dr. Sabine Guth ab zu einer einstündigen bunten Ultraschallreise durch meine Arterien und Venen, Herz, Schilddrüse, Prostata und aller Bauchorgane (u.a. Leber, Niere, Milz, Harnblase, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse).

Hier sitzt sie vor ihrem Arbeitsgerät. Interessiert blicke ich mit ihr in meinen Körper, den sie mir in vier Dimensionen vermisst und in Form und Funktion erläutert. Kaum wieder zurück in meiner Lounge ruft mich die Hautärztin zum Ganzkörper-Check und der Augenarzt zur Kontrolle an modernsten Geräten.

Dann kommt der Höhepunkt, die einstündige Ganzkörper-MRT mit dem 3T-Siemens Vida.

Nach der Aufklärung durch die Präventionsradiologin Dr. Carola Gocke werde ich vom netten MTRA wie ein Astronaut eingepackt in vielerlei Spulen und an den KM-Injektomaten angeschlossen. Dann saust die Untersuchungsrakete los durch Kopf, Thorax, Wirbelsäule, Gelenke, Abdomen und Gefäße (TOF-Angiografie), begleitet von gefühlt 50 verschiedenen Ganzkörper-Sequenzgeräuschen. Ich werde müde und träume von Martin Gallop’s für das Radiologienetz komponierte MRT-Lied „…denn wenn die Maschine anfängt zu toben, schläfst Du wahrscheinlich gleich ein und träumst, Du flanierst von Café zu Café an einem wunderschönen Tag auf der Champs Elysee. MRTee…“. Um Extrahalte bei Prostata, Schulter, HWS und Kopf hatte ich gebeten. Und am Ende noch eine virtuelle Darmspiegelung, bei der die Spülung des tags zuvor abgeführten Darms weniger unangenehm als gedacht ausfiel.

So eine Reise macht hungrig. Und so komme ich in den Genuss eines reichhaltigen Frühstücks in meiner Luxus-Lounge. Das habe ich mir verdient, aber sollte das vielleicht meine Henkersmahlzeit sein? Nein, wie mir Prof. Bamberger im anschließenden Abschlussgespräch anhand der Ergebnisse erklärt. Puh, Glück gehabt. Wobei ich immer noch nicht weiß, wie ich die Einschätzung „altersentsprechend“ einordnen soll und denke dabei an die Mercedes-Pagoden aus meinem Geburtsjahr. Aber die Reise in meinen Körper hat sich gelohnt. Nach dem Körper-TÜV sollte ich 2-3 Jahre Ruhe haben, darauf stoße ich abends mit mir an mit einem (!) Glas Wein.

Wenige Tage später bekomme ich den ausführlich erläuterten Arztbrief mit einem eigens von Prof. Bamberger und seinen Kollegen entwickelten Präventometers aller Ergebnisse, Diagnosen, Nebenbefunde zusammen mit den Bildern (CDs), Laborwerte und Vorschlägen zu einer gesünderen Lebensweise und weiterführenden Abklärungen. Listenpreis für meinen all-inclusive Check-Up: 3.500 €. Das wäre es mir wert gewesen, obwohl meine Privatversicherung den größten Teil anstandslos bezahlt.

Zwar hat Curagita die Conradia Medical Prevention (www.conradia-checkup.de) im Zug der DeRaG-Transaktion verkauft, aber wir haben noch Gutscheine, Gruppenrabatte und Sonderkonditionen für Check-Ups in Hamburg und in München für etwaige Interessenten aus dem Radiologienetz. Denken Sie auch an Ihre Familie, Ihre Kollegen oder Ihre Mitarbeiter und an Patienten, für deren Vermittlung an Conradia-Checkup sich selbige erkenntlich zeigen wird. Unsere Curagita-Mitarbeiter nutzen die Gutscheine nun schon im dritten Jahr. Etwa die Hälfte hat sie angenommen und gute Kritiken ausgestellt. Sprechen Sie mich (jst@curagita.com) oder Prof. Bamberger (c.bamberger@conradia-checkup.de) direkt an.


Ihr Ansprechpartner

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff
jstcuragita.com

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