Bilanz RaDiagnostiX – Prostata: Zielsetzungen 2016 erreicht
Das Versorgungsprojekt RaDiagnostiX – Prostata wurde im vergangenen Jahr stark ausgebaut. Die Zahl teilnehmender Ärzte, aber auch der Patienten ist nochmal gestiegen, die Kommunikation wurde mit neuen Online-Präsenzen verbessert, die Wirtschaftlichkeit hat sich für die Teilnehmerpraxen erhöht. 2016 war für viele RaDiagnostiX-Teilnehmer das Jahr des Durchbruchs. Mittlerweile, so Projektleiterin Dr. Barbara Amler haben 70 Prozent der Praxen den „Break Even“ der Projektkosten überschritten. Eine knappe Hälfte verbucht in diesem Jahr ein deutliches Umsatzplus durch RaDiagnostiX, teilweise von bis zu 80.000 Euro. „Mit einem Gesamtumsatz von rund 750.000 Euro hat sich RaDiagnostiX – Prostata wirtschaftlich etabliert“, so Amler.
RaDiagnostiX- Prostata hat sich wirtschaftlich etabliert
Es steht zu erwarten, dass sich diese Zahl im kommenden Jahr weiter steigert – es sind neue Teilnehmer hinzugekommen, bei denen der Umsatzeffekt erst 2017 eintreten wird. Zuletzt sind vier neue Mitglieder hinzugekommen: Die Radiologie Landau, roentgen paderborn, die Radiologische Gemeinschaftspraxis Reifenstein/Göttingen und die Radiologie Aalen. Drei Praxen haben das Programm verlassen, da sie entweder nicht an der Qualitätssicherung teilgenommen haben oder aus Standortgesichtspunkten keine Umsetzung möglich war. Somit bleibt die Anzahl der Teilnehmer stabil, gleichzeitig erhöht sich erfreulicherweise die regionale Verteilung der Praxen und damit die bundesweite Verfügbarkeit der RadiagnostiX-Leistungen.
Mehr urologische Kooperationspartner
Und auch zu immer mehr urologischen Partnern sind die Vorzüge von RaDiagnostiX – Prostata mittlerweile durchgedrungen. Es gibt einige Teilnahmeanfragen, wozu sicher auch das Fortbildungsprogramm am 11. und 12. November beigetragen hat. Dort konnten erstmals Urologen am Hands-on-Workshop teilnehmen und aus erster Hand Informationen zu mpMRT, PI-RADS-Befund und Fusionsbildgebung erhalten.
Neue Online-Kommunikationswege
Mit zwei Online-Präsenzen wurde im November die Kommunikation in Richtung Patienten auf neue Füße gestellt. Unter www.radiagnostix.de findet sich nun eine moderne Webseite, die dank responsiver Technik auch auf Tablets und Smartphones gut lesbar und funktionell über das Programm informiert. Über den Link „RaDiagnostiX – Prostata in Ihrer Nähe“ kann der User direkt den nächstgelegenen Radiologen finden und bei Bedarf direkt über Google Maps ansteuern. Die suchmaschinenoptimierte Webseite bietet zudem auch Hintergrundinformationen zu den beteiligten Ärzten sowie ein Organigramm des Projektmanagements. Daneben ist RaDiagnostiX – Prostata auch auf Facebook mit Testimonials aus teilnehmenden Praxen präsent und informiert Zielgruppen, die an dem Angebot Interesse haben könnten. Hier werden regelmäßig relevante Informationen zum Programm, zu einzelnen Praxen, aber auch zu allgemeineren Themen rund um Prostatakrebs veröffentlicht bzw. verlinkt.
Ausblick 2017: Qualitätsoffensive läuft
Der aktuelle zweite Qualitätsbericht zu RaDiagnostiX – Prostata bestätigt bereits, dass die qualitätsgesicherte mpMRT und die standardisierte Befundung nach PI-RADS zum Erhalt der Genauigkeit des Befundes von großer Bedeutung sind. Das Programm führt weiterhin zu einer deutlichen Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Urologen und Radiologen sowie mit Pathologen und Strahlentherapeuten. Auch im kommenden Jahr liegt der Fokus auf der Qualitätssicherung als eines der zentralen Merkmale von RaDiagnostiX – Prostata gegenüber herkömmlicher Prostata-Diagnostik. Dazu zählen die kontinuierlichen und vertiefenden Schulungen, das Expertencoaching und die Falldatenbank mit annähernd 3.000 Fällen zum Jahreswechsel. Weitere Qualitätssicherungselemente werden hinzukommen mit dem Ziel, die Zweitbefundung zu stärken und die Verlaufsbeobachtung von Patienten zu verbessern. „Mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit wollen wir uns zudem gezielt an die Patienten richten und Informationsdefizite abbauen“, kündigte Projektleiterin Amler an.
Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. med. Barbara Amler
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